ANKER e.V.


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Wassersport

Projekte

Viele unserer Mitmenschen müssen mit einem körperlichen oder geistigen Handicap leben.Der Verein ANKER e.V. ermöglicht es, das sie Wassersport als Ruderer oder in einem Kanu betreiben können.Durch die gemeinsamen sportlichen Aktivitäten von Menschen mit und ohne Handicap in einem Boot (z.B. Blinde und Sehende) werden unterschiedliche Handicaps in ihrer behindernden Wirkung vorübergehend aufgehoben, die Akzeptanz behinderter Sportler erleichtert und der Integrationsgedanke optimal umgesetzt.Es geht um den Abbau von Vorurteilen und sozialer Distanz im Verhältnis zwischen Menschen mit und ohne Handicap, um die Erweiterung des sozialen Kompetenzniveaus auf beiden Seiten, d.h. das gemeinsame Tun ist Ziel und Mittel zugleich.

Unsere Wassersportveranstaltungen werden in der ruhigen Kleinstadt Warin, die von Wäldern und Seen umgeben ist, nicht fern von der Ostsee durchgeführt.

Andere positive Auswirkungen des Wassersports sind:

  • die das Selbstbewusstsein stärkenden Erfolgserlebnisse,
  • Steigerung der Körper- und Sinneswahrnehmung durch intensives Naturerleben beim Wassersport,
  • Förderung des Gleichgewichtssinns durch angemessenes Reagieren auf die Bootsschwankungen,
  • Abbau von Ängsten,
  • Steigerung der sozialen Kompetenz durch den Teamcharakter in Mannschaftsbooten.

Ziel des Vereins ANKER e.V. ist es, allen interessierten Menschen mit unterschiedlichen Handicaps den Zugang zu den Wassersportarten (zunächst Rudern und Kanu) dauerhaft, wohnortnah und integrativ zu ermöglichen, um ihnen einen neuen Lebensbereich erschließen und damit die Lebensqualität erhöhen zu helfen.

In Litauen werden Wassersportveranstaltungen und Camps in der Stadt Visaginas am Druksaisee, dem größten See Litauens, in einer waldreichen Umgebung mit einem großen Angebot an Sport-, Bildungs- und Freizeitaktivitäten für nichtbehinderte und behinderte Kinder und Jugendliche angeboten. Alle Beteiligten sollen zu der Erkenntnis gelangen, dem scheinbar Fremdartigen offener begegnen zu können und sich darauf einzulassen. Und vielleicht sind in einigen Bereichen sogar die Menschen mit geistiger Behinderung denen ohne Behinderungen überlegen


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